K wie Klicktivist

Mit der Maus die Welt retten?

Klicktivismus hat seinen schlechten Ruf zu Unrecht. Denn beim politischen Aktivismus mit der Maus geht es nicht darum, vom eigenen Sofa aus die Weltrevolution zu gewinnen. Dafür braucht es immer noch im realen Leben Menschen, Ideen, Kampagnen und viel Energie, politische Forderungen auch wirklich durchzusetzen. Andererseits sind in den letzten Jahren "online" viele kleine, sehr praktische "Tools" entstanden, welche dazu beitragen können, Kampagnen erfolgreich zu machen. Denn Kommunikation, Information und Themensetzung über die Medien läuft zu einem erheblichen Teil online. Folgende "Tools" benutze ich gern in verschiedenen Zusammenhängen:


Online...? Ich lebe online!

"Die da oben machen ja sowieso, was sie wollen und die Medien sind alle manipuliert..." Falls Du auch kein Bock auf so ein Aluhut-Gelaber hast, dann mach's wie ich: Mach selbst Medien! Mit einem Web-Baukasten kann jede und jeder eine eigene Internetseite erstellen, über die Dinge berichten, die ihr oder ihm wichtig sind und redaktionelle Inhalte ins's Netz stellen.  Ich benutze jimdo, weil es einfach zu bedienen ist, einen guten Support hat und mit ca. 80 Euro im Jahr für die URL und auf Wunsch eigener Mailadresse sehr erschwinglich ist. Für Websiten, die über wordpress oder Typo3 als CMS laufen, übernehme ich aber auch gern die Redaktion.

Seiten, die ich als Admin betreue:


Wer soll das bezahlen?

Fundraising heißt das Zauberwort, wenn es darum geht, Geld für Kampagnen aufzutreiben. Meist ist dies verbunden mit einer gut durchdachte und strategisch geplanten Spendenkampagne. Ich arbeite gern mit den Spendenplattformen betterplace und gofundme zusammen. Betterplace eignet sich vor allem für Kampagnen, bei denen ein "e.V." im Hintergrund steht. In dem Fall können Spenden sogar im kommenden Jahr bei der Steuer angegeben werden. Bei gofundme kann man auch für private Zwecke sammeln. Beide Plattformen haben viele tolle Funktionen, um das Spendensammeln online ganz einfach zu machen und einen funktionierenden Support.  

Spendenprojekte, die ich betreue:


Wenn Du was wissen willst: Frag den Staat!

Menschen haben ein Recht auf Informationen: In in der Bundesrepublik Deutschland gibt es bereits auf Bunde- und Landesebene ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG) oder entsprechende Umweltinformationsrechte. Bürgerinnen und Bürger können sich mit Anfragen nach Akteneinsicht oder der Forderung nach Auskunft an Bunde- und Landesbehörden wenden. Leider können Behörden dafür aber Gebühren verlangen oder sich auf Ausnahmen berufen, um gewünschte Informationen zurückzuhalten. Dennoch lohnt sich eine Anfrage und signalisiert, dass die Öffentlichkeit anfängt, sich für ein Thema zu interessieren. Ich nutze gern die Internetseite "Frag den Staat". Hier sind entsprechende Anfragen bereits mit Bezug auf die relevanten IFG-Gesetze voradressiert und für die Weiterverwendung in den sozialen Medien aufbereitet.


Fortsetzung folgt.....